FAMILY OFFICE FÜR ALLE?
Was davon wirklich für Privatanleger taugt

Vermögensstrategien der Superreichen werden zunehmend für Privatanleger geöffnet. Manches davon ist ein echter Fortschritt. Anderes ist alter Wein in neuen Schläuchen, gut verpackt und teuer verkauft.
Der Kern eines Family Office ist nicht ein bestimmter Fonds, sondern die Fähigkeit, langfristig, steueroptimiert und über verschiedene Anlageklassen hinweg zu denken. Und, viel wichtiger: die Freiheit, nichts zu tun, wenn nichts zu tun ist.
Vorsichtig werde ich überall dort, wo ein Produkt mit dem Etikett „exklusiv" auftritt, obwohl es strukturell nichts Neues ist. Ein Zertifikat bleibt ein Zertifikat, auch wenn „Family Office Strategie" auf dem Deckblatt steht.
Kernpunkte
WAS DU MITNEHMEN SOLLTEST
ECHTER BESITZ
Physische Sachwerte statt Zertifikate. Was dir gehört, gehört dir.
GERINGE KOSTEN
Jeder Prozentpunkt Gebühr frisst über Jahrzehnte gigantische Summen.
GEDULD
Nichts tun, wenn nichts zu tun ist. Das trennt Family Offices vom Retail-Depot.
Mein Fazit
DU WIRST NIE WIE EIN 500-MILLIONEN-OFFICE ANLEGEN. DIE PRINZIPIEN KANNST DU TROTZDEM ÜBERNEHMEN.
Geringe Kosten, echter Besitz, Geduld über Jahrzehnte. Das ist unspektakulär. Und genau deshalb funktioniert es.
Arden