Vermögen
N° 0608. Juli 2026

WARUM GOLD IMMER NOCH DAS EHRLICHSTE ASSET IST

Ein Plädoyer für das älteste Geld der Welt

Gestapelte Goldbarren in dramatischem Licht

Zwischen Krypto-Hype und ETF-Sparplänen wird ein Punkt gern übersehen: physisches Gold trägt kein Gegenparteirisiko. Kein Emittent, keine Serverfarm, kein Vorstand kann es einfach entwerten.

Wenn ich Freunden erkläre, warum ich einen Teil meines Vermögens in physischem Gold halte, kommt fast immer dieselbe Reaktion: „Das ist doch altmodisch." Es ist altmodisch. Genau das ist der Punkt. Gold hat in den letzten fünftausend Jahren jede Währung, jede Regierung und jede Bank überlebt, die es einmal als überholt abtun wollte.

Ein ETF ist ein Versprechen. Eine Aktie ist ein Versprechen. Ein Bankguthaben ist ein Versprechen. All diese Werte hängen daran, dass eine dritte Partei liefert. Physisches Gold ist kein Versprechen, sondern ein Ding. Wer es besitzt, besitzt es wirklich.

In ruhigen Jahren wirkt das wie eine akademische Unterscheidung. In Krisen wird sie zur einzigen, die zählt. Interessant ist, dass genau die Häuser, die Gold öffentlich klein reden, es in ihren eigenen Bilanzen halten. Zentralbanken kaufen seit Jahren so viel Gold wie zuletzt in den Sechzigern. Sie wissen, warum.

Kernpunkte

WAS DU MITNEHMEN SOLLTEST

KEIN GEGENPARTEIRISIKO

Keine Bank, kein Emittent, kein Staat steht dazwischen.

FÜNFTAUSEND JAHRE BELEGAKTE

Jede Währung, die Gold ersetzen wollte, ist verschwunden. Gold nicht.

ZENTRALBANKEN KAUFEN

So viel wie zuletzt in den Sechzigern. Der beste Kommentar zur Lage.

Mein Fazit

GOLD IST NICHT ALTMODISCH. ES IST DAS EINZIGE ASSET, DAS NIEMANDEM ETWAS SCHULDET.

Ich sage nicht, dass jeder alles umschichten soll. Ich sage, dass ein Portfolio ohne physischen Anker eine sehr moderne Wette ist, dass die nächsten dreißig Jahre stabiler laufen als die letzten dreißig. Diese Wette möchte ich persönlich nicht eingehen.

Arden